Es wird kalt, die ersten Blätter werden bunt und vom Wind von den Bäumen gezerrt und davon geweht. Die ersten Herbsttage sind gekommen, ich kann den Winter sogar schon riechen. Und damit geht dieser Sommer endgültig zu Ende. Ein Sommer, indem ich so viel unterwegs war, wie noch keinen zuvor, und nun habe Zeit alles noch einmal Revue passieren zu lassen.
JMC. Der Junior Mathematical Congress, bei dem Ich direkt einmal feststellen durfte wie eingerostet meine Englischkenntnisse über den Sommer waren, fand in Jena statt. Aber zweifelsohne war es eine ganz besondere Woche, in der Mathematikbegeisterte aus ganz Europa spannnende Themen der Mathematik vorstellten und in der zahlreicheFreundschaften zustande gekommen sind. Nebenbei wurde noch Jena besichtigt und bei einer Mathe-Rayllee hatten wir alle viel Spaß. Die Unterkunft, eine Plattenbaujudendherberge, war ganz okay, und das Wetter sommerlich. So konnte abends noch eine Wanderung um Jena herum stattfinden, bei der wir direkt bemerken konnten, wir bergig der Thüringer Wald doch war. Beim MathFilm-Festival sahen wir drei richtig tolle Filme – Flatland, N is a Number und MESH. Und am letzten Abend wurde Abschied gefeiert, denn Europa ist doch ziemlich groß…
SoAk. Da hatte man sich gerade einmal an die Schule und den Alltag gewohnt, schon kam die nächste besondere Woche, die Sommerakademie Mathematik, die sich wie schon so viele Jahre zuvor, zu einer spannenden Woche mit Mathematik, guten Freunden und schlechtem Wetter entwickelte….
London 08. Nach einer weiteren Woche Schule dann die Stufenfahrt nach London. Da ich schon einmal in London gewesen war, hatte ich die Möglichkeit diesmal die Stadt ganz ohne “Sightseeing Stress” zu genießen und auf mich wirken zu lassen. Einfach mal einen Abend an die Themse setzen und ganz gemütlich quatschen und frieren, und feststellen, dass London nicht nur ziemlich teuer ist, sondern dass in den Pubs auch das Alter ordentlich kontrolliert wird….