Diese “Buskampagne” tourt jetzt durch Deutschland, nachdem hier in den meißten Städten die Verkehrsvertriebe sich weigerten mit einer solchen “Werbung” durch die Stadt zu fahren.

Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott!
Lediglich in Essen fahren so plakatierte Busse rum, während in Großbritannien z.B. mehr als 800 Busse seit Anfang des Jahres durch London und Umgebung fahren.
Die Kampagnenstarter fragen sich jetzt natürlich zu Recht, warum ihre Werbung abgelehnt wird, warum religiöse Inhalte beworben werden dürfen, und andere Weltanschauungen nicht. Wo die Toleranz bleibt.
Anderseits: Wird jetzt schon begonnen für den Atheismus zu missionieren? Zwangsmission mal anders?
Dortmund jedenfalls hat sich wohl gedacht “Angriff ist die beste Verteidigung” (Ausschnitt aus dem Zeit-Interview mit Philipp Möller,28,Grundschullehrer, Gründer der Kampagne):
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| ZEITmagazin: Und die Stadt Dortmund hat Ihrer Kampagne gleich Busse vorausgeschickt mit dem Slogan: “Keine Sorge, es gibt Gott”. Möller: Während wir dort abgelehnt wurden, darf ein solcher Bus fahren. Da hat man wohl die richtigen Männer an den richtigen Positionen. Dabei sind im Grundgesetz Weltanschauungen und Religionen gleichberechtigt. Da mache ich mir schon Gedanken über die Säkularität in diesem Land. |
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Wie viel Aufmerksamkeit/Wirkung erzielt die Kampagne überhaupt? Wird sie durch den Zusatz “mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit” (schließlich ist auch Gottes Nicht-Existenz nicht beweisbar) zu lasch?
Regt sie wenigstens zur Diskussion oder zum Nachdenken an? Gehört sie verboten?
Oder sehen nur die Verkehrsbetriebe das so kritisch und steht da in Wirklichkeit kaum einer hinter? Ist die Werbung auf den Bussen vielleicht ganz egal?
Ich persönlich bin auch der Meinung, das man das ganze echt gelassen sehen kann – wie es auch sowohl vom Zentralrat der Juden als auch von Priestern in Essen gesehen wird:
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| “Gott ist tot’, sagt Nietzsche, ‘Nietzsche ist tot’, sagt Gott.” |
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Und auf der Spendenseite findet man sogar jemand, der sich Christ nennt, einen 1 Euro gespendet hat (wahrscheinlich nur) um folgende Nachricht zu hinterlassen:
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| Werbepsychologisch gesehen zieht ihr mit eurer Buskampagne die Aufmerksamkeit nicht etwa von GOTT weg, sondern auf ihn hin. Durchaus unterstützenswert… |
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Was haltet ihr von dem ganzen?
Das gesamte ZEIT-Interview
und die Seite der Buskampagne