Man hat viel vor, zahlreiche Pläne, Aktivitäten für die freien Wochenende geplant, die meistens mit dem Wort Computer /Schreibtisch so viel gemeinsam haben Eisbären mit Mikrofasertüchern. Nämlich nichts.
Seit sechs Wochen sitze ich nun hier rum, mit einem geschienten Knie, Krücken, und der Unfähigkeit mich groß zu bewegen. Jeder Tag ist Sport, und für die Uni reichts auch, aber für sämtliche Vergnügungen bin ich zu lahm. Tja. Schade. Wer den Schaden hat, brauch für den Spott nicht zu sorgen.
Mittlerweile sind meine Krücken abgelaufen, meine Schuhe sind unregelmäßig abgelaufen, ich hab Oberarmmuskeln (jedenfalls mehr als vorher) und viel Zeit zum Nachdenken gehabt, vielleicht zu viel Zeit.
Irgendwie will ich nicht mehr so weitermachen, ich brauch einen Ausgleich, ich kann nicht einfach nur den ganzen Tag rumsitzen und lernen oder rumsitzen und nicht lernen. Ich will wieder leben. Lebendig sein. Glücklich sein.
Nur warum ist das so schwer, so ganz auch sich selbst heraus, glücklich zu sein?